Freiheiten sichern
Berufsunfähigkeitsversicherung für Freiberufler & Selbstständige
Wenn du selbstständig oder freiberuflich arbeitest, hängt oft viel an deiner persönlichen Arbeitskraft. Fällst du aus, fehlt nicht nur dein Einkommen. Je nach Situation sind auch laufende Kosten, Kunden, Projekte, Mitarbeitende, Betriebsmiete, Leasing, Kredite oder andere Verpflichtungen betroffen.
Deshalb muss eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Selbstständige anders geplant werden als für Angestellte.
Inhalt
Was bei Selbstständigen besonders relevant ist
Bei Selbstständigen reicht es nicht, nur eine Monatsrente festzulegen. Wichtig ist, deine berufliche und finanzielle Situation genau anzusehen:
- Wie erzielst du dein Einkommen?
- Welche laufenden Kosten bestehen?
- Gibt es Mitarbeitende?
- Gibt es Betriebskosten?
- Wie stark hängt der Betrieb an deiner persönlichen Leistung?
- Kann deine Tätigkeit teilweise delegiert werden?
- Wie lange könntest du Einnahmeausfälle überbrücken?
- Welche privaten Verpflichtungen bestehen?
Diese Fragen bestimmen, wie hoch und wie belastbar die Absicherung sein sollte.
Freiberufler sind nicht alle gleich
Ein selbstständiger IT-Berater hat andere Risiken als eine Physiotherapeutin. Ein Architekt arbeitet anders als ein freier Handwerker. Eine Ärztin mit eigener Praxis hat andere Verpflichtungen als ein freier Journalist. Deshalb muss die konkrete Tätigkeit sauber beschrieben werden.
Versicherer bewerten Selbstständige nicht pauschal. Entscheidend ist, was du tatsächlich tust, wie körperlich oder psychisch belastend die Tätigkeit ist und wie dein Einkommen aufgebaut ist.
Betrieb und private Absicherung trennen
Die BU schützt in erster Linie dein privates Einkommen. Wenn betriebliche Risiken bestehen, muss zusätzlich geprüft werden, ob weitere Absicherungen sinnvoll sind. Dazu können je nach Fall eine Betriebsausfallversicherung, Krankentagegeld, eine Praxisausfallversicherung oder andere Lösungen gehören.
Das heißt nicht, dass alles kombiniert werden muss. Aber es muss klar sein, welches Risiko durch welche Versicherung abgesichert wird.
Gesundheitsangaben und Risikovoranfrage
Bei Selbstständigen kommt es besonders auf eine saubere Vorbereitung an. Wenn bereits Beschwerden, frühere Behandlungen oder riskante Tätigkeiten bestehen, sollte oft nicht direkt ein Antrag gestellt werden.
Eine Risikovoranfrage kann helfen zu klären, welcher Versicherer dich zu welchen Bedingungen annehmen würde.
Das ist besser, als durch einen vorschnellen Antrag eine Ablehnung oder ungünstige Einschränkung zu riskieren.
Wo Standard-Angebote oft nicht reichen
Häufige Fehler bei Selbstständigen sind:
- zu niedrige BU-Rente
- keine Berücksichtigung betrieblicher Kosten
- unklare Tätigkeitsbeschreibung
- fehlende Abstimmung mit Krankentagegeld
- kein Blick auf Liquidität im Ernstfall
- falsche Einschätzung der Annahmechancen
Eine gute Beratung muss hier breiter denken.
Wie wir Selbstständige beraten
Wir prüfen mit dir:
- deine konkrete Tätigkeit
- Einkommen und Kosten
- private Verpflichtungen
- betriebliche Abhängigkeiten
- Gesundheitsdaten
- mögliche Risikovoranfrage
- sinnvolle Rentenhöhe
- Laufzeit
- ergänzende Absicherungen
Ziel ist eine Lösung, die nicht nur auf dem Papier gut aussieht, sondern zu deiner Selbstständigkeit passt.
Persönliche Beratung in Aachen
Wir – Angela, Christian und Udo – beraten Selbstständige und Freiberufler in Aachen, der Region und online. Wir schauen nicht nur auf den BU-Tarif, sondern auf deine tatsächliche berufliche Realität. Entscheidend ist, Einkommen, Betrieb, Gesundheit und private Verpflichtungen sauber zusammenzudenken.